Fragen über Fragen

Neulich bei boesner (meinem Lieblings-Künstlerbedarf-Großhandel) war ich etwas frustriert. Ausgerechnet das Papier, für das ich überhaupt nur gekommen war, war in der gewünschten Farbe ausverkauft. Doch dann flüsterte mir etwas in mein Ohr.

Hee! Hier bin ich. Ich bin ein Fragezeichen. Ein weißes Fragezeichen. So schön weiß. Nimm mich mit. Na los, nimm mich mit. Du hast doch viele Fragen. Andauernd. Und hinter jede Frage gehört ein Fragezeichen. Ist es nicht so? Außerdem bin ich reduziert. Also komm schon. Nimm mich mit!

Erst dachte ich: ä?

ä?

Doch dann. Was mache ich eigentlich mit dem schönen Papier?

Was mache ich mit dem schönen Papier?

Werde ich je ein Regal für mein Arbeitszimmer finden?

Werde ich je ein Regal für mein Arbeitszimmer finden?

Wann wird die Zeitmaschine erfunden, damit ich mit René Magritte über die Wirklichkeit sprechen kann?

Wann wird die Zeitmaschine erfunden, damit ich mit René Magritte über die Wirklichkeit sprechen kann?

Kann mir irgendjemand diese wunderschöne Zahlentafel erklären? (Ich komm einfach nicht drauf. Die Zahlen sind doch wohl nicht zufällig so angeordnet? Oder? Das wäre zu einfach…)

Kann mir irgendjemand diese Zahlentafel erklären?

Und was gibt es eigentlich heute zu essen?

Und was gibt es eigentlich heute zu essen?

Sehr gut also, dass mich dieses kleine Fragezeichen überreden konnte, es zu kaufen. Wirklich sehr gut. Es ist so schön weiß. Und es war reduziert!

 

1 Kommentare

  1. Hahaha, ich habe Tränen gelacht! 🙂 Super. Aber Fragezeichen können auch manchmal ganz schön Nerven….. Finde ich. 😉

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