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Oh guck, ein …

Als der Bär aus dem fabelhaften Neonwald sich vor einiger Zeit still und heimlich anschlich, habe ich versprochen, die nächste Ankunft eines Waldbewohners auf besondere Art festzuhalten. Tätätäräääää! Mein erstes animiertes gif. Aufgrund der Größe und der vielen bunten Einzelbilder, ist es etwas füllig geworden. Je nach Internetgeschwindigkeit ist also Geduld gefragt. Wird diese jedoch aufgebracht …

Hase

Ab sofort im Shop erhältlich.

Knallbraun zu Besuch in Regensburg

Ich war noch nie in Regensburg. Den Namen der Stadt finde ich aber wunderschön. Ich mag nämlich Regen. Und was die Google-Bildersuche ausspuckt, wenn zuvor Regensburg eingetippt wurde, gefällt mir sehr. “Und wie kann nun Knallbraun zu Besuch in Regensburg sein, wenn sie noch nie dort war?”, fragt sich der aufmerksame Leser. “Aha”, sage ich und antworte: “Ich bin gar nicht wirklich da, sondern nur virtuell.” Ich wurde nämlich für die unglaublich schmeichelhafte Rubrik “Kreative Köpfe im Interview” mit Fragen gelöchert und entstanden ist daraus dieser schöne Artikel in den Regensburger Nachrichten. Wer bis zum 31. Juli eine Mail an die Redaktion schickt, kann sogar etwas gewinnen.

Interview in den Regensburger Nachrichten

 

 

Wurst für alle!

Als Teenager habe ich Postkarten gesammelt. Ich habe immer noch eine ganze Schachtel voll. Vornehmlich befinden sich in dieser Schachtel gratis Postkarten aus Cafés und Bars. Am besten gefielen mir natürlich immer die “Kunstkarten” ohne Werbung. Es gab welche mit Fotografien, Illustrationen, witzigen Sprüchen oder tatsächlich Kunst. Und ab dem 25. Juli gibt es eine Wurst. Genauer gesagt meine Wurst! Meine Wurst mit einer Auflage zwischen 50.000 und 150.000 auf gratis Postkarten in ganz Deutschland! Damit ich glaube, was mir gesagt wird, hat das Edgar-Freecards-Team mir freundlicherweise 200 (!) Belegexemplare geschickt. Ja, ich bin jetzt stolze Besitzerin von 200 Wurst-Postkarten. Die nächsten 10 Jahre werde ich postalische Grüße also ausschließlich auf Würsten übermitteln. Oder ich bastel mir einen Wurst-Flur. Eine Wurst-Wand im Bad ist vielleicht auch schön. Vorher-Nachher quasi. Vielleicht lege ich aber auch einfach den nächsten Bestellungen die ein oder andere Karte bei.

Viele viele Würste

Kupfer vs Neon

Ich habe sechs Jahre lang an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) studiert. Die Kunst wende ich nun auch schon recht lange an. Damit das mit der Wissenschaft aber nicht zu kurz kommt, betreibe ich mit einem meiner neuesten Drucke ultimative und wissenschaftlich einwandfreie Forschung in Sachen Trendfarbe.

Immer wieder kommt mir in der letzten Zeit zu Ohren, Kupfer sei das neue Neon. Was Wohnaccessoires betrifft, kann ich das bestätigen. Zu den meistgesehenen Farben bei Kleidung, Schmuck, Make-up, Taschen etc. gehört aber eindeutig Neon. Was ist also dran am neuen Kupfertrend? Funkelnde metallic-Optik? Oder doch nur matter Grünspan?

Kupfer vs Neon

Meinen neuen Druck “Überglücklich” habe ich deswegen in zwei Versionen geplant. 20 Exemplare in Kupfer und 20 in, wer hätte das gedacht, Neonpink. Allerdings gibt es keine Linoldruckfarbe in Neon und nur welche mit unzureichender Funkelqualität in Kupfer. Buh! Um trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, habe ich für diesen Druck die Farben selbst hergestellt. Yeah!

Die gekaufte Kupfer-Linoldruckfarbe habe ich mit glänzendem Kupferpulver veredelt.

Kupferpartikel ohne Ende

In der Sonne glänzt der Druck richtig schön und funkelt wie eine Diamantenhöhle. Ich habe auf dem Foto mal versucht, das Glanzspektakel im Sonnenlicht einzufangen.

Ich habe versucht, das Funkeln des Drucks in der Sonne einzufangen

Für die Neonpinke Druckfarbe musste ich die Farbe komplett selber herstellen. Dazu habe ich Neonpigment mit etwas Wasser zu einem leuchtenden Farbbrei angerührt und die Pigmente etwa eine Stunde “sumpfen” lassen. Danach habe ich diesen Farbbrei mit ca. der gleichen Menge Linolbindemittel verrührt und schon entstand eine gebrauchsfertige Linoldruckfarbe mit hervorragender Leuchtkraft. Wenn man sich diese frische, satte Farbe im Töpfchen eine Weile angeschaut hat, erscheint der Rest der Welt plötzlich ganz farblos und matt.

Krass pinkes Pigment

Yeah! Neonpink

In Zukunft werde ich wohl öfter meine Farben selbst herstellen. Das habe ich witzigerweise bisher nie gemacht. Ich verstehe plötzlich wieso es Künstler gibt, die eine Leinwand einfach nur mit einer satten Farbe bemalen. Aber zurück zum Thema: Anhand der verkauften Exemplare der zwei verschiedenen Versionen dieses Drucks, kann ich 1A-Marktforschungs-mäßig bestimmen, ob Kupfer nun wirklich das neue Neon ist. Ich muss wohl demnächst mit dem Ergebnis in sämtlichen Fernsehshows und bei internationalen Lifestyle-Kongressen auftreten. Verzeiht mir also, wenn es hier etwas ruhig wird …

Auf dem letzten Designmarkt war der Druck übrigens schon dabei. Neon liegt momentan 3:1 vorne.

“Überglücklich” gibt es natürlich im Shop!

EDIT: Neon liegt nun schon 6:2 vorne.

Flammkuchen

Ich steh’ auf einfache Rezepte und Speisen. Natürlich mag ich auch die abgefahrenen Gerichte mit allerlei Zutaten und Geschmacks-HokusPokus, aber die einfachen Gerichte sind nun mal die, die durch eben diese Einfachheit ganz schnell ein zufriedenes Lächeln zaubern können. Eines dieser Gerichte ist der Flammkuchen. Er schmeckt mir schon sehr lange sehr gut. Dennoch habe ich bisher selber nie einen gebacken. Seltsam eigentlich. Denn er ist so einfach und schnell zubereitet. Ma hat er übrigens so gut geschmackt, dass er ab sofort jede Woche einen essen möchte.

Flammkuchen Elsässer Art

Flammkuchen: (ausreichend für 2 Personen als Hauptgericht)
200 g Mehl
100 ml Wasser
1 TL Salz
1 EL Öl

150 g Crème fraîche
100 g Schinkenspeck
1 mittelgroße Zwiebel
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Mehl, Wasser, Salz und Öl zu einem Teig verkneten und ca. eine Stunde ruhen lassen. Danach den Teig sehr dünn ausrollen und auf ein Backblech geben. Crème fraîche mit Salz (Vorsicht – der Speck bringt schon viel salzige Würze mit), Pfeffer und etwas Muskatnuss glatt rühren und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Zwiebel und den Schinken speck in schmale Streifen schneiden und ebenfalls über den Teig streuen. Bei möglichst großer Hitze (über 200°) im vorgeheizten Backofen 10 – 15 Minuten garen und sofort verspeisen.

Vor dem backen

So lecker

DaWanda will die Kunst verstecken

DaWanda bekommt demnächst ein neues Design. Die Beta-Version wurde einigen Verkäufern nun schon vorab gezeigt. Mit großem Entsetzen und Fassungslosigkeit haben ich und viele andere Künstler festgestellt, dass die Kategorien “Kunst” und “Papier und Schreibwaren” in der neuen Version nur noch Unterkategorien von “Wohnen” sein sollen. Auf der Startseite ist die Kunst dann erstmal unsichtbar. Sichtbar wird sie erst, wenn der Mauszeiger sich über die Kategorie “Wohnen” bewegt. Dann taucht nämlich ein Kästchen auf, indem auch Kunst und Papier wieder zu finden sind. Dieser Effekt funktioniert allerdings auf mobilen Geräten nicht (wegen des fehlenden Mauszeigers).

Wir Künstler protestieren dagegen! Mit der Aktion “Das ist Kunst, das kann weg” haben schon viele Künstler auf DaWanda mit einem unverkäuflichen Protest-Artikel dazu aufgerufen Herzen zu verteilen. Dank der vielen Herzen die wir dadurch schon erreicht haben, sind die TOP 5 der beliebtesten Artikel auf DaWanda bereits von Artikeln der Aktion blockiert. Wir brauchen Unterstützung. Bitte verteilt fleißig Herzen oder merkt euch die entsprechenden Produkte. Dieser Beitrag darf auch gerne geteilt und verlinkt werden!

Das ist Kunst, das kann weg!

Hier ist eine aktuelle Liste mit allen teilnehmenden Produkten. Dort ist es besonders leicht allen Produkten ein Herz zu geben.

Kein amerikanischer Kuchen, aber trotzdem süß

Ich bin ein Fan alter Musik. Nicht nur, ich mag auch neue Musik, aber ein großer Teil meiner Lieblingslieder ist älter als ich. Don McLean ist zum Beispiel einer der Musiker, den ich sehr mag. Den meisten sagt dieser Name vermutlich wenig. Einen Song von ihm kennen aber alle. American Pie. Ein großartiger Song, finde ich. Aber eben nicht der einzige von Don McLean. Der Mann ist mir übrigens unter anderem aufgrund folgender Aussage sehr sympathisch. „Sie werden viele Interpretationen meiner Songtexte finden, aber keine von mir. Entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie in dieser Hinsicht allein lassen muss, aber mir ist schon vor langer Zeit klargeworden, dass Songschreiber nur ihre Texte schreiben und ansonsten würdiges Schweigen bewahren sollten.“ (Ich war mal so frei, dieses Zitat von Wikipedia zu kopieren, weil ich vergessen habe, wo ich es ursprünglich gelesen habe und bitte diese unvernünftige Quellenangabe zu entschuldigen.)

Ich liefere Don McLean zu Ehren nun auch eine Interpretation zu einem seiner Texte in Form eines neuen zweifarbigen Linoldrucks. And I Love You So*. Für alle Liebenden und für alle Don McLean-Möger im Shop erhältlich.

Zwei fertige Linolplatten für zwei Farben

Das fertige Motiv

*And I love you so,
The people ask me how,
How I’ve lived till now
I tell them “I don’t know”

I guess they understand
How lonely life has been
But life began again
The day you took my hand

And yes I know how lonely life can be
The shadows follow me
And the night won’t set me free
But I don’t let the evening bring me down
Now that you’re around me

And you love me too
Your thoughts are just for me
You set my spirit free
I’m happy that you do

The book of life is brief
And once a page is read
All but love is dead
This is my belief

And yes I know how loveless life can be
The shadows follow me
And the night won’t set me free
But I don’t let the evening get me down
Now that you’re around me

And I love you so
The people ask me how,
How I’ve lived till now
I tell them “I don’t know”

Was ist schon unnütz?

Vor ungefähr 2 Wochen war ich im Rahmen der c/o pop mit einem Stand auf dem Supermarkt in Köln vertreten. Die Stimmung war super, wie es sich für einen SuperMarkt gehört. Musik, Verpflegung, Standnachbarn, Wetter, wirklich alles super. So super, dass ich vor lauter Euphorie die superneue limitierte Supermarkt-Compilation gekauft habe. Die sieht super aus. Es sind auch super Lieder drauf. Allerdings ist es eine Schallplatte. Und ich habe keinen Plattenspieler. Nun ja, bis ich einen habe, sieht die Platte auch auf dem Sideboard super aus. Das Cover stammt übrigens aus der Hand der supertalentierten Anneke von Bombina Studios.

Sieht doch super aus

Super! Eine Platte.

Um dem Ganzen noch eins draufzusetzen, habe ich mir übrigens ein Strickkleid (ja, aus Wolle) mit halblangen Ärmeln gekauft. Sieht toll aus, fühlt sich toll an. Was mir aber erst später einfiel: Kurzärmelige Kleider werden im Sommer getragen, Wolle und Strick eher im Winter. Wann ziehe ich mein neues Kleid also an? Ich hoffe einfach auf den Herbst. Wer will schon Jahreszeitenkonformität? Und wer tätigt noch unnütze, aber super Einkäufe?



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