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LUUPS Verlosung!

Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich mich mit einer Auswahl meiner Drucke darum beworben, als einer der Künstler in den LUUPS Gutscheinbüchern gedruckt zu werden. Danach habe ich nie wieder etwas von LUUPS gehört. Das macht aber nichts, denn sie waren offensichtlich damit beschäftigt, meine Drucke in gleich 4 Büchern unterzubringen. Yeah! Aufgrund der langen Bewerbungsphase und der Tatsache, dass ich meine Drucke immer limitiere, sind so gut wie alle abgebildeten Motive (bis auf 1) schon längst ausverkauft. Das könnte sich unter Umständen etwas kontraproduktiv auf etwaige Interessenten auswirken, mindert meine Freude und Dankbarkeit aber einfach mal gar nicht.

Gestern erhielt ich meine Belegexemplare und weil ich mich so freue, weil bald Nikolaus ist und weil ich einfach viel zu selten in Essen, Krefeld und Münster bin, um so ein Gutscheinbuch auch wirklich ausnutzen zu können, möchte ich diese 3 Bücher verlosen. Wer eines gewinnen möchte, hinterlässt bitte bis zum 4.12.2013 einen Kommentar zu diesem Beitrag. Im Kommentar sollten a) die gewünschte Stadt und b) eine Kontaktmöglichkeit enthalten sein. Teilnehmen kann jeder mit einem Wohnsitz in Deutschland.

Luups Gutscheinbücher

LUUPS Gutscheinbücher enthalten jede Menge Gutscheine aus den Bereichen Essen, Trinken und Freizeit & Kultur. Oft erhält man eins von zwei Gerichten, Getränken oder Tickets gratis und kann auf diese Art seine Stadt neu erleben. Das fehlende Leerzeichen auf dem Buchrücken der Ausgabe für Münster mindert den Spaß übrigens nicht.

Meine Welt besteht aus Atomen

Das vergangene Wochenende verbrachte ich mit Ma in Brüssel. Hauptsächlich geschäftlich, denn ich war anlässlich einer Hoteleröffnung zu einem Designmarkt eingeladen und durfte ein ganzes Zimmer in ein knallbraunes Wunderland verwandeln. Ein multilinguales Wunderland. Bonjour, goedendag, hello. In Brüssel weiß man nie, was einen erwartet. Nicht nur sprachlich, sondern insbesondere auch verkehrstechnisch. Die Stadt ist ein einziges Chaos. Aaaah! Nichtsdestotrotz stürzten wir uns mitten hinein. Aber was tun in Brüssel? Ja… Was tun in Brüssel?

Belgien

Schokolade, Waffeln und Pommes fallen mir beim Stichwort Belgien als erstes ein. Kulinarisch steht der Plan also ziemlich schnell. Aufgrund nicht auffindbarer Informationen zu stylishen Stadtteilen und alternativer Freizeitgestaltung entscheiden wir uns für die drei Brüsselklassiker. Grand Place, Manneken Pis und Atomium.

Der Grand Place ist ein tatsächlich ziemlich großer Platz / Markt mit unglaublich schönen, reich mit Gold verzierten, barocken Häusern auf drei Seiten und dem gotischen Rathaus auf der vierten. Um den Platz herum liegt die Altstadt. Die engen Gassen sind, trotz der echt hübschen alten Häuschen mit tausend französischen Balkonen irgendwie schmuddelig, die vielen Restaurants und Cafés wenig einladend, die Geschäfte überteuert. Schade.

Zunfthäuser am Grand Place

Grand Place

Nach einem Spaziergang durch die Gassen der Altstadt machen wir uns auf den Weg zum Manneken Pis. Er ist nur ca. 100 Meter vom Grand Place entfernt. Ganz unscheinbar in der Ecke einer Kreuzung steht er. Im Hinterkopf habe ich Aussagen, er sei viel kleiner als man denkt, rechne aber doch irgendwie mit einer Brunnenfigur in Kleinkindgröße. Stattdessen erreicht er gerade einmal Säuglingsgröße. Witzig. Es tummeln sich etwa 100 Menschen mit uns auf dieser Kreuzung, machen Fotos von sich und dem Männchen und bezahlen für die Schokolade in den direkt angrenzenden Schokogeschäften viel zu viel.

Manneken Pis

Viel besser als das Manneken Pis hat mir die Street Art Version schräg über dem Brunnen gefallen. Alien Pis.

Alien Pis

Wir schlendern noch ein wenig durch die Gassen, entdecken ein paar vielversprechende Läden, die von innen doch nicht viel hergeben und finden schließlich ein schönes Café. Von dort machen wir uns auf den Weg zum Atomium. “The best map ever made by human beings”, so der nette Herr in der Tourist-Info, spart ein wenig mit Infos (immerhin kostet sie nur 50 Cent) und so fahren wir einfach der Nase nach Richtung Norden. Wir werden es schon finden, denken wir. Und so ist es auch. Ein planloser Weg Richtung Norden, mit einer sehr chaotischen Straßenführung, führt uns wie durch ein Wunder direkt zum Atomium. Im Hinterkopf habe ich Aussagen, es sei viel größer als man denkt, rechne aber doch irgendwie mit einem kleineren Bauwerk. Wow!

Atomium

Wir bezahlen artig 19 Euro Eintritt (11 für Erwachsene und 8 für Studenten) und starten die Begehung mit einer Aufzugfahrt durch die mittlere Röhre bis zur obersten Kugel auf 92 Meter Höhe. Die Panoramaebene. Öhm. Also Panorama im Sinne von Rundumblick wird erfüllt. Besonders hübsch ist der Anblick von da oben allerdings nicht. Das Atomium liegt am nördlichen Stadtrand Brüssels und der Ausblick auf die Stadt ist irgendwie nicht so richtig spektakulär. Das Gebäude aber dafür umso mehr. Von der obersten Kugel fährt man mit dem selben Aufzug wieder in die unterste Kugel und kann von dort einen Rundgang durch eine Ausstellung in 4 der Kugeln machen. Toll toll toll!

Die Geschichte des Atomiums wird dort erklärt und bebildert. Die ersten Entwürfe sind zu sehen. Und Zeichnungen vom fertig geplanten Atomium. Total die 50er. So schön!

Zeichnung vom Atomium

Was mich allerdings wirklich am meisten beeindruckt, ist der Gang durch die Röhren und Kugeln. Ein Gebäude dieser Art begeht man nicht alle Tage. Das ist schon etwas Besonderes. Und solche Treppen gibt es übrigens auch viel zu selten. Die Farbkombi und dieses total atomiummäßige Geländer! Hach.

Die coolste Treppe im Atomium

Treppengeländer

Das Atomium ist total spacig und trotzdem irgendwie abgewrackt. Das meine ich nicht negativ. Die Mischung ist genial. Einerseits hat es diese irre Form, von außen silbrig verspiegelt und andererseits hat man innen die rohe Optik mit vielen sichtbaren Kabeln, Rohren, Schächten, Schrauben usw. Die einzigen Fenster sind kleine runde Gucklöcher, durch die man immer wieder die anderen Kugeln sehen kann. Eine Röhre leuchtet beim hinabfahren mit einer Rolltreppe rot und blau. Wenn Marijke Amado damals von der Zauberkugel sprach, hatte sie garantiert diese Rolltreppe im Atomium vor Augen. Ich liebe das Atomium!

Rohe Optik

Guckloch

Spacige Rolltreppenfahrt

Sehr geschwächt vom vielen treppauf-treppab musste noch eine Portion Pommes her. Im Atomium gab es keine, also beschlossen wir noch einmal einfach unserer Nase zu folgen. Und wir hatten Glück. Für 2,50 bekamen wir eine gigantisch große Tüte fettige, aber oberst leckere, Pommes. Und zwar aus einem Imbiss namens “FRITOMIUM”. Das waren die besten Pommes meines Lebens. Mag sein, dass meine Meinung über diese Pommes von der sehr akuten Atomiumliebe geprägt wurde, aber das ist mir egal!

Riesige Pommestüte

FRITOMIUM

Brüssel hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Die Stadt ist dreckig, chaotisch, laut und an den meisten Ecken auch nicht besonders schön. Das Atomium reißt aber alles wieder raus. Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Brüssel? Oder gänzlich andere? Gibt es Geheimtipps?

 

 

 

 

Misanthropie

Menschen sind egoistisch. Sie sind gemein. Sie sind unfreundlich, unsympathisch und miesepetrig. Menschen verderben einem oft die Laune. Menschen sind unfähig in vielerlei Hinsicht. Menschen nerven. Sie machen Krach. Sie sind unachtsam. Viele Menschen sind nicht empathisch. Einige stinken sogar. Menschen sind dumm und viel schlimmer noch, sie machen dumme Sachen. Und reden dummes Zeug. Menschen haben keine Manieren. Sie töten, rauben und zerstören. Menschen glauben an alles und an gar nichts. Menschen lassen sich manipulieren. Sie haben keine Meinung. Sie haben keine Bedeutung. Oder sie haben keine Seele. Menschen verkaufen sich. Menschen sind verrückt. Menschen verletzen andere Menschen. Menschen sind Menschen. Ich hasse Menschen!

Misanthrop

Für alle denen es ähnlich geht: Der Misanthrop ist im Shop erhältlich.

Ich glaube übrigens fest daran, dass alle die so denken und bereit wären, sich diesen Druck an die Wand zu hängen, die Menschen in Wahrheit lieben und einfach nur hin und wieder an dieser Liebe verzweifeln. So geht es zumindest mir.

Knusperwaffeln mit Herbstgeschmack

Ich suche schon lange nach dem richtigen Waffeleisen. Für mich ist das eines, das dicke, eckige Waffeln produzieren kann. Ich will aber kein modernes kaufen (die werden meistens unregelmäßig heiß, die Waffeln sind viel zu groß und außerdem sehen die Dinger immer so häßlich aus), deswegen muss ich bisher noch vorlieb mit dem alten Herzwaffeleisen nehmen. Es ist orange-braun gemustert, also schon ein wenig stylish, uralt und echt ok, aber es macht eben “nur” Herzwaffeln.

Noch länger habe ich übrigens nach dem richtigen Rezept für knusprige Waffeln gesucht. Ich habe gerührt, gebacken und probiert, verändert, wieder gerührt, gebacken und probiert usw. Um außen knusprige und innen buttrig weiche Waffeln zu erzeugen braucht es einen zähflüssigen Teig, war meine erste Erkenntnis. Milch kommt also nicht hinein. Um gleichmäßig gebräunte und überall knusprige Waffeln zu erhalten, braucht es einen fettigen Teig, war meine zweite Erkenntnis. Es kommt also viel Butter hinein. Und für die richtige Fluffigkeit muss noch etwas Backpulver dazu.

Herausgekommen ist dabei ein Teig der immer wieder fluffige Knusperwaffeln erzeugt. Ich habe seitdem kein anderes Rezept benutzt. Am Wochenende gab es die Waffeln mit Zimt und Apfel verfeinert. Mmmh.

Herbstwaffeln

Knusperwaffeln mit Herbstgeschmack:
180 g Butter
80 g Zucker
4 Eier (Größe M)
200 g Mehl
eine Teelöffelspitze Backpulver
etwas Vanille
1 TL Zimt
ein kleiner Apfel, gerieben

Alle Zutaten zu einem zähen Teig verarbeiten und OHNE zusätzliches Fett im Waffeleisen goldbraun backen. Die fertigen Waffeln einzeln auf einem Kuchengitter auslegen. Erst dann werden sie knusprig. Legt man die Waffeln auf einen Teller oder stapelt sie gar aufeinander, bleiben sie weich. Die Waffeln schmecken auch nach ein oder zwei Tagen noch sehr gut, allerdings sind sie auch dann nicht mehr knusprig. Der Teig reicht je nach Waffeleisen für 5 – 6 Waffeln.

Zimt und Apfel können natürlich weggelassen oder mit anderen Gewürzen ersetzt werden.



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