Knusperwaffeln mit Herbstgeschmack

Ich suche schon lange nach dem richtigen Waffeleisen. Für mich ist das eines, das dicke, eckige Waffeln produzieren kann. Ich will aber kein modernes kaufen (die werden meistens unregelmäßig heiß, die Waffeln sind viel zu groß und außerdem sehen die Dinger immer so häßlich aus), deswegen muss ich bisher noch vorlieb mit dem alten Herzwaffeleisen nehmen. Es ist orange-braun gemustert, also schon ein wenig stylish, uralt und echt ok, aber es macht eben “nur” Herzwaffeln.

Noch länger habe ich übrigens nach dem richtigen Rezept für knusprige Waffeln gesucht. Ich habe gerührt, gebacken und probiert, verändert, wieder gerührt, gebacken und probiert usw. Um außen knusprige und innen buttrig weiche Waffeln zu erzeugen braucht es einen zähflüssigen Teig, war meine erste Erkenntnis. Milch kommt also nicht hinein. Um gleichmäßig gebräunte und überall knusprige Waffeln zu erhalten, braucht es einen fettigen Teig, war meine zweite Erkenntnis. Es kommt also viel Butter hinein. Und für die richtige Fluffigkeit muss noch etwas Backpulver dazu.

Herausgekommen ist dabei ein Teig der immer wieder fluffige Knusperwaffeln erzeugt. Ich habe seitdem kein anderes Rezept benutzt. Am Wochenende gab es die Waffeln mit Zimt und Apfel verfeinert. Mmmh.

Herbstwaffeln

Knusperwaffeln mit Herbstgeschmack:
180 g Butter
80 g Zucker
4 Eier (Größe M)
200 g Mehl
eine Teelöffelspitze Backpulver
etwas Vanille
1 TL Zimt
ein kleiner Apfel, gerieben

Alle Zutaten zu einem zähen Teig verarbeiten und OHNE zusätzliches Fett im Waffeleisen goldbraun backen. Die fertigen Waffeln einzeln auf einem Kuchengitter auslegen. Erst dann werden sie knusprig. Legt man die Waffeln auf einen Teller oder stapelt sie gar aufeinander, bleiben sie weich. Die Waffeln schmecken auch nach ein oder zwei Tagen noch sehr gut, allerdings sind sie auch dann nicht mehr knusprig. Der Teig reicht je nach Waffeleisen für 5 – 6 Waffeln.

Zimt und Apfel können natürlich weggelassen oder mit anderen Gewürzen ersetzt werden.