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Apple Crumble

Der ein oder andere mag gerade denken: Hmm, Apfelkuchen. Es ist doch endlich Frühling. Wieso denn jetzt so ein weihnachtliches Winterrezept. Aber nee nee. Weit gefehlt. Da sind Kokosraspel mit drin, also Südsee pur. Und außerdem ist dieser Apple Crumble so so lecker. Der geht immer und zu jeder Jahreszeit. Und ist auch noch so schnell und einfach zubereitet. Besser geht es fast nicht.

Apple Crumble tarnt sich erst als schnöder Apfel-Streusel-Kuchen

Entfaltung des wahren Geschmacks in Kombination mit Vanilleeis

Apple Crumble (für ca. 4 Portionen)
3 säuerliche Äpfel
eine Handvoll Mandelsplitter
100 g Zucker
100 g Mehl
60 g Butter
eine Prise Salz
2 EL Kokosraspel
1 TL Gewürz nach Geschmack z.B. Zimt, Lebkuchengewürz oder das fantastische Streuselgewürz “Naschkatzl” von  Herbaria, dass ich neulich bei Fräulein Text gewann.

Die Äpfel schälen, würfeln und in eine Auflaufform geben. Mandelsplitter in der Pfanne vorsichtig anrösten und über die Äpfel streuen. In einer kleinen Schüssel die restlichen Zutaten zu Streuseln vermengen und ebenfalls auf den Apfelstücken verteilen. Bei 180° ca. 30 Minuten backen. Oder so lange bis die Streusel goldbraun und knusprig sind. Fertig!

Am allerbesten serviert man einen Apple Crumble heiß in kleinen Schälchen mit Vanilleeis. Das Eis schmilzt dann recht schnell und verbindet sich mit Apple und Crumble zu einem außerordentlich leckerem Gesamtwerk.

Ein Aufruf

Seit ich 2010 eine halbes Jahr in Neuseeland verbracht habe, verlangt mein Körper immer mal wieder nach Porridge. So auch heute morgen. Ja, Porridge ist nicht wirklich sexy und die deutsche Bezeichnung “Haferschleim” macht es auch nicht unbedingt besser. Und trotzdem soll dies ein Aufruf sein, es einfach mal auszuprobieren. Porridge kann wirklich sehr lecker sein. Mit frischen Früchten, Joghurt und Nüssen zum Beispiel. Oder wie hier mit Banane und Honig.

Porridge

Porridge:
150 ml Milch
eine kleine Tasse Haferflocken

eine Prise Salz
Zucker nach Bedarf (ich süße erst hinterher mit Honig)

Milch in einem kleinen Topf erwärmen. Die Haferflocken einrühren. Salzen und evtl. zuckern. Rühren und warten bis Haferflocken und Milch eine pastöse Verbindung eingehen. Bitte nicht tot kochen. Die Haferflocken dürfen noch Biss haben. Nach Belieben garnieren und genießen.

Mor har bagt du ved da…

Ich habe Geburtstag und da zu einem anständigen Geburtstag ein Geburtstagskuchen gehört, Ma aber nicht sonderlich gut backen kann, habe ich ihn selbst gebacken. Und zwar nicht irgendeinen Kuchen, sondern “Mor har bagt du ved da” (dänisch für: Mama hat “du-weißt-schon” gebacken), einen der leckersten Kuchen der Welt. Ein saftiger Schokokuchen mit einer dicken buttrigen Glasur mit Kaffee und Kokosnuss. Sensationell gut! Da diesen Kuchen allerdings kaum jemand zu kennen scheint, teile ich das Rezept gerne heute und hier. Auf das die Welt in den Genuss dieses Kuchens kommt.

Mor har bagt du ved da

Teig:
3 Eier
250 g Zucker

175 g Nutella
2 EL Kakaopulver (natürlich das echte)

175 g Mehl
3 TL Backpulver
100 ml kochendes Wasser
100 ml Milch

Glasur:
5 EL starken Kaffee (zubereiteter Kaffee, nicht das Pulver)
100 g Butter
2 EL Kakaopulver (wieder das echte)
250 g Puderzucker
2 TL Vanillezucker
75 g Kokosraspel

Alle Zutaten für den Teig miteinander verrühren und in eine gefettete Backform geben. Die Menge reicht für eine kleine runde Springform mit ca. 22 cm Durchmesser. Im vorgeheizten Backofen bei 180° für 25 – 30 Minuten durchbacken und abkühlen lassen.

In einem kleinen Topf alle Zutaten für die Glasur bei kleiner Flamme unter rühren schmelzen lassen. Mit einem Pinsel eine dünne Schicht Glasur auf den Kuchenrand streichen und mit Kokosraspeln bedecken. Anschließend die noch warme Glasur großzügig auf dem gesamten Kuchen verteilen. Für eine festere Konsistenz evtl. noch mehr Kokosraspeln unterrühren.

Abschließend im Schoko-Kaffee-Kokos-Himmel schweben.

Ein Traum

Mmh...



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