Schlagwort: Druckgrafik

WORKSHOP // LINOLDRUCK // DÜSSELDORF

Ja. Juhu. Jippieh dubidu!

Ich habe ein neues Atelier in einer Siebdruckwerkstatt gemietet und bin mit Sack und Pack, bzw. mit großen schweren Metallklötzen in Form von Druckpresse und Papierschrank und haufenweise Papier, umgezogen. Und das heißt für euch: Ich kann endlich Workshops in meinem eigenen Atelier anbieten. Das ist toll! Vielleicht erahnt ihr die Ausmaße der Tollheit nicht ganz, aber glaubt mir, es ist sehr toll!

Wer also die schöne, alte Technik des Linolschnitts erlernen, mit Gleichgesinnten einen inspirierenden Nachmittag verbringen, mit einer Druckpresse eine eigene Grafik drucken und ein Stück Kuchen essen möchte, der kann sich sehr gern einen der Plätze für den nächsten Workshop sichern. Meistens wird auch gelacht oder zumindest gekichert.

Linoldruck Workshop

DETAILS:
Datum: Sonntag, 4. September 2016
Zeit: 13 – 18 Uhr
Ort: Knallbraun Druckgrafikatelier, Düsseldorf – Friedrichstadt
Teilnehmer: Max. 10
Kursgebühr: 80 Euro
Kursleitung: Mo Freiknecht – Inhaberin des Druckgrafikateliers Knallbraun
Alle benötigten Werkzeuge, Materialien, Farbe, Papier, Getränke und eine süße Pause sind im Preis inbegriffen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Anmeldung: workshop@knallbraun.com

BLOOM BOOM Print – Workshop

AUSGEBUCHT.
Leider sind keine Plätze mehr verfügbar. Bei Interesse freue ich mich aber trotzdem über eine Nachricht (zur Planung von zukünftigen Veranstaltungen etc.).

Am 21. April ist es endlich soweit. Ich gebe meinen allerersten Druckgrafik-Workshop! Ich bin schon sehr aufgeregt und freue mich wahnsinnig – vor allem auf die Ergebnisse meiner Teilnehmer. Das wird mit Sicherheit ein fantastischer, lehrreicher, spaßiger und vor allem bunter Abend.

Ich habe mir folgendes überlegt: 2 von mir vorbereitete Linoleumplatten werden benutzt, um den Löffeldruck zu erlernen. Diese Technik kann jeder ganz leicht zu Hause nachmachen und ist daher gerade für Einsteiger super geeignet (ich habe bis vor 1,5 Jahren alle meine Linoldrucke so angefertigt). Danach kann sich jeder Teilnehmer eigene Stempel schnitzen und die frisch gedruckte „Vorlage“ nach Belieben verschönern bzw. vollenden. Die Stempel können natürlich auch verwendet werden, um ganz neue Motive zu kreieren. Vielleicht werden die Stempel auch untereinander getauscht, übereinander gedruckt oder zerstückelt und anders wieder zusammengesetzt? Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Außerdem werden wir Monotypien erstellen. Eine Monotypie ist ein einzigartiger Druck, der nicht reproduziert werden kann. Also ein Unikat. Streng genommen gehört eine Monotypie genau deswegen nicht zur Druckgrafik, aber ich bin da ja nicht so … Besonders Anfänger können mit dieser Technik schnell erstaunliche Ergebnisse erzielen. Nach 3,5 Stunden haben hoffentlich alle mehrere schöne Drucke erstellt und gehen glücklich wieder nach Hause.

Ich gebe meinen ersten Druckgrafik-Workshop. Juhu

Der Workshop findet am Dienstag den 21. April von 19.30 – 23.00 Uhr im Verkaufsraum der Vintage Fabrik, Nordstraße 4 in Düsseldorf statt. Die Kursgebühr beträgt 40 Euro pro Person. Alle benötigten Werkzeuge, Papier und Farben sind in der Kursgebühr enthalten. Auch Anfänger und absolute Druckneulinge dürfen sich sehr gerne anmelden – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Anmeldung unter: workshop@knallbraun.com

Übrigens: Mein Workshop findet innerhalb einer Reihe von Workshops in Düsseldorf statt. Es gibt noch 4 weitere tolle Kurse.
Montag – Tabletopfotografie. KLICK!
Mittwoch – vegetarische Brotaufstriche herstellen und anschließend an einer großen Abendbrot-Tafel gemeinsam verspeisen. KLICK!
Donnerstag – Papierblumen falten. KLICK!
Freitag – Stylishe Blumenkränze binden. KLICK!

Minidruck zu gewinnen. Hui!

Vor einer ganzen Weile, also genauer gesagt vor mehr als 5 Monaten, habe ich hier vom Minitrick erzählt. Einfach mal den Kopf ausschalten und machen. Dabei herausgekommen sind 5 mini Linoldrucke, die ich eigentlich nur „live“ auf Märkten und Messen verkaufen wollte. Der Protest war riesig und laut. Ich habe so viele Beschwerdemails bekommen, dass ich eine kleine Ewigkeit damit beschäftigt war, sie alle zu lesen und natürlich zu beantworten. Streng genommen bin ich gerade eben erst damit fertig geworden. Deswegen habe ich es auch jetzt erst geschafft, alle 5 Minidrucke in meinem virtuellen Kaufmannsladen ins Regal zu stellen. Klick!

Ok. Ich habe gerade eventuell ein klitzekleines bisschen übertrieben. Vielleicht waren es nur zwei Hände voll Beschwerden. Und vielleicht war ich auch in Wahrheit gar nicht bis eben damit beschäftigt. Vielleicht habe ich einfach eine Sommerpause gemacht. Als Entschädigung und weil heute Donnerstag ist, verlose ich nun einen der fünf Drucke. Ok?

I don't care

I don’t care. (schwarz)

Heiterhannes

Heiterhannes (türkis)

Käfersammlung

Käfersammlung (rot)

Fuchs

Fuchs (fuchsfarben)

Schattenmonster

Schattenmonster (dunkellila)

Wer einen der fünf oben gezeigten Drucke gewinnen möchte und einen Wohnsitz in Deutschland hat, schreibt bitte bis zum 3. September 2014 einen Kommentar mit Lieblingsmotiv (= Gewinn) und einer Kontaktmöglichkeit (E-Mail) unter diesen Beitrag. Viel Glück!

 

 

 

 

Action ahoi

Ui ui ui. Zur Zeit hinke der Zeit immer sowas von hinterher. 3001 Dinge wollen erledigt werden, ich arbeite mit Hochdruck an einigen Neuerungen mein Label betreffend und die Blogbeiträge kommen dabei zu kurz. Manchmal wünsche ich mir drei zusätzliche Arme und 8 Stunden zusätzlich pro Tag. Oh und eine Haushaltshilfe. Die letzten zwei Wochen habe ich hauptsächlich damit verbracht, neue Motive in Linol zu schnitzen und natürlich zu drucken. Einer cleveren Eingebung folgend, habe ich mir kürzlich eine helfende Horde Helden mit Superkräften „gebaut“. Das ich da nicht schon eher drauf gekommen bin. So ein Held ist nämlich eindeutig besser als jeder Heinzelmann. Mal ganz abgesehen vom umwerfenden Charme eines Superhelden. Und schnell sind die. Und mit Neon. Soll ja out sein. Ist so einem Helden aber egal.

Superheldenactionarmee

Apropos der Zeit hinterherhinken. Ich habe dann jetzt auch mal einen Instagram-Account. Meine Name dort lautet frau_knallbraun. Man möge mir folgen, so man mag.

Die Superhelden sind erstmalig am Wochenende in Hamburg käuflich zu erwerben und ganz bald (ich schwöre und verspreche) sind alle neuen Drucke auch im Shop erhältlich. Eine der oben genannten Neuerungen betrifft allerdings meine Produktfotos und ich bin einfach noch nicht so weit. Deswegen bitte ich um etwas Geduld oder anhaltende Klagen.

Der Minitrick

Ich liebe was ich tue. Aber manchmal ist mir mein Kopf im Weg. Zu viele Gedanken. Zu viel Inhalt. Zu viel Kopf. Kreativität und Inspiration gehen dann ein Eis essen, während ich mit meinem Kopf diskutiere. Das ist etwas lästig und wenig produktiv.

Die letzten Tage habe ich allerdings ein wirksames Mittel gefunden, um meinen Kopf zu überlisten. Und zwar habe ich einfach Minidrucke gemacht. Der Kopf denkt dann: „Ach, nur ein Minidruck. Damit muss ich mich nicht abmühen. Ich gehe lieber ein Eis essen.“ Inspiration und Kreativität hingegen überschlagen sich fast und jubeln: “ Juhu, juhu, juhu. Ein Minidruck. Einfach drauf los. Der Kopf ist Eis essen und wir können tun, was wir wollen. Ein Minidruck. Und noch einer. Und noch einer. Und noch einer.“

Tolle Farben

So ungefähr spielte sich das wirklich ab. Nicht, dass ich dann komplett kopflos arbeite. Frei und weniger verkopft aber schon. Ein Minidruck nimmt nicht die ganze Wand für sich ein. Dafür ist er ja viel zu Mini. Also darf er auch beudeutungsleicht sein. Gibt es das Wort? Bedeutungsschwer gibt es. Bedeutungsleicht ist also schon logisch, oder? So habe ich also die letzten Tage verbracht. Schnelle Skizzen, schnelle Farbwahl, schnelle Entscheidungen. Das war toll. Und genau das Richtige um endgültig aus dem schläfrigen Wintertrott auszubrechen.

3 der neuen Motive

Die Minidrucke wird es vorerst übrigens nicht im Shop geben, sondern nur auf Designmärkten und -messen. Sollten ausreichend Klagen diesbezüglich bei mir eintrudeln, überlege ich es mir aber gern nochmal anders.

Making of … Rainy Days Never Stay

Heute gebe ich mal wieder einen Einblick in die Entstehung eines neuen Drucks. Oft empfinde ich den Ablauf als recht unspektakulär, weil die erste Skizze direkt sitzt. Das Übertragen auf die Linoleumplatte, das Schnitzen und das Drucken ist dann im Prinzip nur noch eine Art abarbeiten der erforderlichen Schritte. Das zu dokumentieren erscheint mir eher langweilig denn spannend, also kann ich auch oft nur noch etwas zum fertigen Druck sagen. Bei meinem neuesten Motiv sieht das etwas anders aus.

Die erste extrem schnelle Skizze

Mit dieser kleinen Skizze (etwa 3 x 5 cm) von einem etwas verbogenen Strichmännchen fing alles an. Ich hatte noch keine rechte Vorstellung vom fertigen Druck, es ging mir eher um die Aussage. Die Formfindung fand deswegen ausnahmsweise mal in groß statt.

Im Wandel

Bild 1 ist noch ziemlich nah am Strichmännchen orientiert. Das gefiel mir allerdings gar nicht. Zu rund, zu ausladend, zu theatralisch, nicht flüssig genug. Der Regenschirm wollte noch nicht recht ins Bild passen und wo der Text stehen sollte, wusste ich schon gar nicht.

Auf Bild 2 veränderte ich die Figur in ein etwas zu glückliches, laufendes Mädchen. Der Schirm wollte aber noch immer nicht recht ins Bild passen. Während die Skizze entstand, habe ich übrigens Mikhael Paskalev entdeckt, wie man unschwer an der Notiz am Papierrand erkennen kann. Er ist Norweger (was ihn für mich schon mal grundsätzlich sympathisch macht), tanzt in einem Musikvideo (I Spy) auf eine so charmante und ansteckende Weise und macht Musik, die einfach fröhlich stimmt. Außerdem fiel mir beim Betrachten der neuen Figur eine Lösung für den Text ein. Er sollte, passend zum Thema, wie Regen durch das Bild tröpfeln. Und der Regenschirm musste kleiner werden, um vernünftig im Bild zu sitzen.

In Bild 3 habe ich die Figur kaum verändert, aber immerhin den Regenschirm mit drauf bekommen. Der Gesichtsausdruck und die Körperhaltung vermittelten meiner Meinung nach aber noch nicht ausreichend die Stimmung des Motivs und der Aussage. Also entstand eine Reihe schneller Skizzen am unteren Bildrand mit dem Ergebnis und der Erkenntnis, dass die zuerst angedachte Körperhaltung (siehe Strichmännchenskizze) doch am ehesten den Text illustriert.

Bild 4 zeigt die fertige Skizze. Der Gesichtsausdruck ist nachdenklich, die Körperhaltung unbeschwert. Es gibt immer wieder graue Tage, aber sie vergehen.

Simulation am Computer

Wie bei fast allen zweifarbigen Drucken, simuliere ich das Endergebnis am Computer. Dazu erstelle ich in Photoshop eine schnelle Kopie des Motivs und probiere verschiedene Farben aus. Grau und bunt in Kombination gefiel mir für die Thematik dieses Drucks am besten, also entschied ich, mal wieder einen Verlauf zu drucken. Hier habe ich schon einmal berichtet, wie das funktioniert.

Der fertige Linoldruck

Das ist der fertige Druck. „Rainy Days Never Stay“.

Der Linoldruck ist natürlich ab sofort in meinem Shop erhältlich.

 

Misanthropie

Menschen sind egoistisch. Sie sind gemein. Sie sind unfreundlich, unsympathisch und miesepetrig. Menschen verderben einem oft die Laune. Menschen sind unfähig in vielerlei Hinsicht. Menschen nerven. Sie machen Krach. Sie sind unachtsam. Viele Menschen sind nicht empathisch. Einige stinken sogar. Menschen sind dumm und viel schlimmer noch, sie machen dumme Sachen. Und reden dummes Zeug. Menschen haben keine Manieren. Sie töten, rauben und zerstören. Menschen glauben an alles und an gar nichts. Menschen lassen sich manipulieren. Sie haben keine Meinung. Sie haben keine Bedeutung. Oder sie haben keine Seele. Menschen verkaufen sich. Menschen sind verrückt. Menschen verletzen andere Menschen. Menschen sind Menschen. Ich hasse Menschen!

Misanthrop

Für alle denen es ähnlich geht: Der Misanthrop ist im Shop erhältlich.

Ich glaube übrigens fest daran, dass alle die so denken und bereit wären, sich diesen Druck an die Wand zu hängen, die Menschen in Wahrheit lieben und einfach nur hin und wieder an dieser Liebe verzweifeln. So geht es zumindest mir.

Never Stop Growing

In Oberhausen läuft noch bis zum 12. Januar 2014 die Ausstellung „Hair! Das Haar in der Kunst“ in der Ludwiggalerie. Ich war noch gar nicht dort, habe es aber ganz fest vor. Haare finde ich sehr faszinierend. Das langsame Wachstum, die dadurch entstehende Kostbarkeit, die unterschiedlichen Strukturen und Farben, die Masse und auch die psychologische Bedeutung. Niemals hören sie auf zu wachsen. Eine Eigenschaft von der sich jeder inspirieren lassen sollte. Immer weiter, immer voran. Das Leben muss nicht unbedingt groß und pompös werden, aber wachsen sollte es. Ich habe das in einem neuen Druck verarbeitet. Never Stop Growing. Bitteschön.

Never Stop Growing

Erhältlich im Shop.

Ergebnisse der Forschung

Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an meine hochwissenschaftliche Forschungstätigkeit in Sachen Trendfarbe. Voller Stolz kann ich nun nach tagelanger Auswertung ein Ergebnis vorlegen.

Kupfer ist NICHT das neue Neon. Neon bleibt Neon! Trotz beherzter Bemühungen jedem Interessenten den kupfernen Druck schmackhaft zu machen (echtes Kupferpigment, schiller, schimmer, Glanz und Gloria), entschied sich die Großzahl der Probanden für Neon. Neon sei lebendiger. Neon strahle mehr Lebensfreude aus. Neon mache einfach überglücklich. So urteilten die strahlenden Käufer. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass für die wenigen Kupferfans noch ein paar Exemplare des Drucks zur Verfügung stehen.

Neon rules!

Ersatzköpfe

Ich benutze total umweltfreundliche Spülbürsten aus Holz. Eigentlich benutze ich natürlich, noch umweltfreundlicher, eine Spülmaschine zum spülen. Mein Lieblings-Espresso-mit-Milch-Becher hat allerdings magische Kräfte, die den Espresso mit Milch noch besser schmecken lassen und deswegen muss ich ihn von Hand spülen. Täglich. Manchmal mehrmals. Dafür brauche ich also unter anderem diese total umweltfreundliche Spülbürste. Mit der schrubbe ich die Kaffeereste aus dem Becher. Um die Kaffeereste auch am untersten Rand wegzukriegen, muss Druck her. Dieser Druck führt allerdings dazu, dass die Naturborsten der Spülbürste nachgeben und irgendwann dauerhaft geknickt am Kopf der Bürste hängen. So lässt sich dann nicht mehr gut schrubben. Zum Glück lässt sich der Kopf meiner Bürste problemlos vom Stiel trennen und erneuern – ich sag ja, total umweltfreundlich meine Spülbürste. Neulich war es wieder soweit. Die Bürste brauchte einen neuen Kopf aus der Packung mit der Aufschrift: Ersatzköpfe. Und ich so: Boah! Jeder müsste eine Packung mit Ersatzköpfen haben. Und alle so: Yeah!

Ersatzköpfe

Ersatzköpfe für alle (ähm, nein. Nur für einige wenige, weil limitiert) gibt es im Shop.