Schlagwort: maritim

Instagram Gewinnspiel

Dieser charmante Kerl ist auf der Suche nach einem neuen Schatz. Wer sich für diesen Posten bewerben möchte, kann das noch bis morgen um Mitternacht auf Instagram tun. Einfach den dortigen Post bzw. das Foto teilen, den Hashtag #Iwannabeyourschatz hinzufügen, meinen Instagramaccount verlinken und mit etwas Glück einen der limitierten Linoldrucke gewinnen. Ihr wisst schon wie das geht … Meinen Instagram-Account findet ihr unter dem Namen frau_knallbraun oder mit diesem Link. Viel Glück!

iwannabeyourschatz

Frischer Fisch

Das meine maritime Linoldruckserie so beliebt wird, habe ich nicht einmal zu träumen gewagt. Jetzt geht sie schon in die 12. Runde. Motive schlummern noch in ausreichender Zahl in meinem Skizzenheft und Kopf. Es wird also vermutlich erst ein Ende nehmen, wenn ich irgendwann alle auffindbaren Exemplare dieses einen bestimmten Atlas aus den 60ern aufgekauft habe. Denn das Landkartenpapier daraus ist einfach das schönste. Leider brauche ich aber mittlerweile ein Atlas pro Motiv!

Irgendwann werde ich mal eine Galerie einrichten, in der alle (auch die bereits ausverkauften) Drucke zu sehen sind. Bis es aber soweit ist, stelle ich euch vorerst nur das neueste Mitglied des maritimen Clans vor. Ein alter, einsamer Seebär. Mutig ist er, denn er rudert mit seinem kleinen Boot in allen Gewässern dieser Erde. Aber auch immer ein wenig traurig und immer sehr ernst. Vielleicht weil bei ihm immer nur die kleinen Fische beißen?

Fischer

Den Fischer gibt es selbstverständlich im Shop.

Das neue Wundermaterial

In der Linoldruckerszene (gibt es so eine?) hörte man in letzter Zeit hier und da geflüstertes Gemurmel über ein ultraneues Hightech-Material. Es soll das herkömmliche Linoleum ersetzen. Es ist viel besser und toller, als alles bisher gekannte. Ich vernahm sogar schon die Worte: „Ich werde nie wieder Linoleum benutzen!“ Woohoo. Angefixt von so viel stiller Begeisterung, wollte ich auch mit dem neuen Material arbeiten. Bei Boesner wurde groß angekündigt: „Wir haben es!“. Allerdings war die erste Lieferung der heißen Ware so schnell ausverkauft, dass Menschen, die sich im normalen Temporahmen bewegen, einfach keine Chance hatten, etwas davon zu ergattern. Die zweite Lieferung ließ lange auf sich warten, aber endlich bin auch ich im Besitz einer Packung „SoftCut-Platten“.

Meine erste Erfahrung mit diesem neuen Material, möchte ich natürlich niemandem vorenthalten.

SoftCut-Platten gibt es in verschiedenen Größen von 7,5 x 7,5 cm – 20 x 30 cm in Packungen à 10 Stück. Einzelne Platten sind leider nicht erhältlich. SoftCut-Platten sind teurer als Linoleum, allerdings liegt der Preisunterschied bei weniger als einem Euro pro Platte, ist also durchaus zu vernachlässigen.

SoftCut-Platten

Das Material ist 3 mm stark und etwas „wabbelig“. Diese Weichheit macht die Handhabung etwas schwieriger, ermöglicht aber dafür auch Drucke auf gebogenen Flächen. Um mir die Arbeit zu erleichtern, habe ich einfach ein Stück Fotokarton unter die Platte geklebt. Anti-wabbel-Karton quasi. Das hat ganz gut funktioniert. Meine Packung enthielt übrigens keine einzige SoftCut-Platte im angegeben Maß von 10 x 15 cm. Sie sind alle ein paar Millimeter kleiner oder größer. 8 Platten sind aber immerhin exakt gleich groß, eine ist breiter und eine länger als alle anderen. Das ist nicht wirklich schlimm, da ich selten Motive drucke, die bis zu allen 4 Rändern einer Druckplatte reichen, aber trotzdem ein wenig schade.

Die SoftCut-Platten sind viel heller als Linoleum. Vorgezeichnete Skizzen sind also viel besser zu erkennen.

Skizze auf der Platte

Die Platten sind aus einem festen Gummi. Nicht so weich wie Stempelgummi und nicht so brüchig wie Linoleum. Mit diesem Material sind viel feinere Linien möglich. Allerdings ist es dadurch auch nicht ganz leicht zu schneiden. Es fühlt sich ungefähr so an, wie ein Gummibärchen mit einem Küchenmesser zu zerschneiden. Grundsätzlich lässt es sich leicht bearbeiten, ist aber an einigen Stellen störrisch, zäh und einfach gummiartig. Einige Schnitztechniken, die ich mir beim Linoleum angewöhnt habe, funktionieren mit SoftCut-Platten einfach nicht.

Die fertig geschnitzte Platte

Durch die sehr glatte und nicht saugende Oberfläche lässt sich die Farbe auf den SoftCut-Platten sehr leicht aufwalzen. Linoleum ist etwas rauher und gibt die Farbe nicht ganz so freudig auf das Papier ab. Das ist besonders dann zu spüren, wenn man wie ich ohne Druckpresse arbeitet.

Die Farbe lässt sich gut verteilen

Ein Unterschied im Druckbild ist nicht zu erkennen. Der handwerkliche Charakter des Drucks bleibt erhalten, aber es kostet weniger Muskelkraft ihn zu erzeugen. Das gefällt mir sehr. Ob ich in Zukunft nur noch SoftCut-Platten verwenden werde, weiß ich aber noch nicht. Ich muss noch etwas herumexperimentieren und das Material erst richtig kennenlernen. Es hat sowohl Vor- als auch Nachteile und ich brauche noch ein Weilchen, um herauszufinden welche überwiegen.

Der fertige Druck

Eine Frage bleibt allerdings noch. Ist ein Druck mit einer SoftCut-Platte ein Linoldruck? Technik, Arbeitsprozess und Farbe bleiben gleich, aber das namensgebene Material ist ein anderes. Hmm …

 

 

 

Ordnung an Deck

Kaum verbreitet sich die Nachricht von halbnackten Meerjungfrauen rund um den Globus, halten die Schiffsjungen den ganzen Tag Ausschau nach ihnen. Wer macht denn nun klar Schiff? So geht das doch nicht. Da muss wohl bald ein strenger Käpt’n her.

Schiffsjunge

Den Schiffsjungen und andere martitime Drucke findest du im Shop.

Erschreckend schöne Nachrichten

Oh je. Heute morgen in der Küche, als ich mir zum Kaffee kochen einen Sender im Radio suchte, habe ich zufällig die Frequenz des Unterwassersenders Doppelblubb 2 eingestellt. Was ich da hörte … Am besten ich gebe den genauen Wortlaut der Nachrichten wider.

„Seit gestern Abend melden unsere Auslandskorrespondenten aus aller Welt wiederholt Sichtungen von Meerjungfrauen. In küstennahen Regionen wurden vermehrt die für Fabelwesen gehaltenen Geschöpfe des Wassers beobachtet. Schon 37 Meerjungfrauen wurden entdeckt. Tendenz steigend. Noch wissen wir nicht, ob sie im Guten oder im Bösen kommen. Augenzeugen berichten, die Wesen seien außerordentlich hübsch und lächelten sehr betörend. Das plötzliche Erscheinen so vieler Meerjungfrauen ist unerklärlich und wir raten zu äußerster Vorsicht beim Badegang. Und außerdem, meine sehr verehrten Damen, achten Sie besonders auf Ihre Herren und Kinder. Die schönen Nixen sind „oben ohne“ unterwegs.“

Seltsam, nicht wahr? Ich dachte bisher Meerjungfrauen existieren nur in Geschichten. Tja, so kann man sich irren.

Meerjungfrauen gesichtet

Meerjungfrau. Ein neuer maritimer Druck auf Seiten eines alten Atlas, ab sofort im Shop.